Jürgen Deppe

Jürgen Deppe, Hamburg

Ohne das Engagement von Mitarbeitern der Massenmedien, vor allem des Fernsehens, wäre es nicht gelungen, die Oste, die jahrzehntelang als “vergessener Fluss” galt, aus ihrem Dornröschenschlaf im toten Winkel zwischen Elbe und Weser zu wecken.

Breitenwirksamer als jeder andere Fernsehjournalist hat der ARD-Mitarbeiter Jürgen Deppe es vermocht, mit seinem 2001 gedrehten und seither fast ein Dutzend mal von verschiedenen Sendeanstalten ausgestrahlten Film “Die Oste – Zwischen Moor und Marsch” auf die idyllische Flusslandschaft aufmerksam zu machen.

Der Filmbeitrag aus der Reihe “Bilderbuch Deutschland” wurde in den Programmzeitschriften mit den Worten angekündigt: “Sie ist einer der saubersten Flüsse im Norden Deutschlands und auch einer der schönsten. Trotzdem kennen sie nur wenige, die Oste, ein Fluß, den es zu entdecken gilt.”

Jürgen Deppe hat es nicht nur verstanden, Land und Leute – Fährmänner und Landfrauen, Künstler und Unternehmer, Bauern und Geistliche – mit gelungenen Aufnahmen ins Bild zu setzen und mit treffend ausgewählten Zitaten zu Wort kommen zu lassen, sondern mit seinen kommentierenden Texten auch gleichsam die Seele des Landes am Strom zu erfassen und einem Millionenpublikum zu vermitteln.

Jürgen Deppe hat sich um das Osteland verdient gemacht.


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