„Auerochsen“ betreiben Landschaftspflege im Huvenhoopsmoor

Tierhalter aus Fahrendahl setzt Auerochsenrückzüchtung für Beweidungsprojekt ein.


Der Auerochse war der Urahn aller Hausrinder. Die heutigen „Auerochsen“ sind Rückzüchtungen [bzw. Abbildzüchtungen (Red.)] dieser schon im 17. Jahrhundert ausgestorbenen ehemals heimischen Wildtierart. Die mit ihren langen Hörnern urtümlich aussehenden Tiere, tragen nicht nur zur Schutzgebietsentwicklung bei, sondern stellen auch eine Attraktion für Sparziergänger entlang des Wanderweges am Huvenhoopsmoor dar.

HuvenhoopsmoorHuvenhoopsmoor | Foto: © Walter Rademacher

Um Landkreis- und Landesflächen im Naturschutzgebiet „Huvenhoopsmoor“ zu entwickeln, werden dort seit Anfang April Auerochsen eingesetzt. Nachdem hier im August 2019 ein Highland-Rind von Wölfen gerissen wurde, erfolgte eine „Weidepause“. Die Flächen wurden übergangsweise als Mähwiesen genutzt, um die Flächen offenzuhalten. Nun soll ein Herdenschutzzaun die Weidetiere vor Wolfsübergriffen schützen.

"Auerochsen""Auerochsen" pflegen Grünlandflächen im Huvenhoopsmoor. | Foto: S. Krümpelmann