Badenstedt. Bereits zum vierten Mal organisiert die Ökologische NABU-Station Oste-Region (ÖNSOR) in Zusammenarbeit mit den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten (IJGD) und den Naturschutzämtern der Landkreise Rotenburg (Wümme) und Stade, die Durchführung eines internationalen Jugendworkcamp, um umfangreiche Natur- und Artenschutzmaßnahmen in verschiedenen Schutzgebieten durchzuführen.
Aufgrund der positiven Resonanz bietet die ÖNSOR vom 05. bis zum 19. September wieder ein Camp an. Noch sind einige der begehrten Plätze frei. Wer zum Erhalt von Mooren und Heiden sowie deren Tier- und Pflanzenarten einen wichtigen Beitrag leisten möchte, ist bei diesem Workcamp in der wunderschönen Natur Norddeutschlands zwischen Bremen und Hamburg genau richtig, heißt es in der Campbeschreibung der IJGD.
„Gemeinsam wollen wir in sechs Schutzgebieten aktiv werden. Dazu gehören die Schutzgebiete „Bullensee und Hemelsmoor“, „Hohes Moor“, „Huvenhoopsmoor“, „Großes und Weißes Moor“ sowie das „Stellingsmoor“ und der „Beverner Wald“, erklärt Sarina Pils, Leiterin der ÖNSOR. „Wir werden abgesägte Gehölze aus wertvollen Moorflächen heraustragen, um gefährdeten Moorpflanzenarten wie z.B. BultTorfmoose und Moosbeere zu fördern und Lebensraum für die Schlingnatter zu schaffen. Weiterhin werden Fledermauskästen auf Besatz kontrollieren und bei Bedarf repariert“, zählt die ÖNSOR die geplanten Maßnahmen auf.
An dem zweiwöchigen Camp können Jugendliche im Alter zwischen 16 und 26 Jahren teilnehmen. Noch sind einige Plätze frei. „Die Anmeldung läuft über unseren Projektpartner IJGD unter https://www.ijgd.de/workcamps/workcampsuche/camp/ijgd_16005 hier erhält man auch weitere Infos zum Camp“, so Sarina Pils.
„Darüber hinaus freuen wir uns aber auch über jeden Naturbegeisterten, der uns in dieser Zeit unterstützen möchte“, weist Sarina Pils auf die Möglichkeit für Erwachsene hin, an den einzelnen Aktionstagen mitzumachen. Interessierte können sich an die ÖNSOR wenden: s.pils@oesoste-region.de.
Alle Maßnahmen werden von der ÖNSOR und ihren Kooperationspartnern begleitet. Neben der praktischen Arbeit lernen die Teilnehmer auch viel über die Schutzgebietsentwicklung, den Natur- und Artenschutz sowie über den Lebensraum Moor und Heide kennen.
Teilnehmende des Jugendcamps 2025 bei der Entkusselung wertvoller Heideflächen | Foto: © ÖNSOR/S. Pils