BUND-Studie zeigt: Das Grundwasser wird knapp – auch im Landkreis Rotenburg


Fast jeder zweite Landkreis betroffen – BUND Niedersachsen fordert entschlossenes Handeln für besseren Schutz der Wasserressourcen. Der BUND hat die Studie „Grundwasserstress in Deutschland“ veröffentlicht. Sie zeigt erstmals flächendeckend, in welchen Regionen Deutschlands das Grundwasser besonders unter Druck steht. Für Niedersachsen zeigt die Studie alarmierende Ergebnisse: In 21 von 45 Landkreisen und kreisfreien Städten des Landes herrscht bereits heute Grundwasserstress – das bedeutet, es wird mehr Grundwasser entnommen, als neu gebildet werden kann. Das
entspricht mit 47 Prozent fast der Hälfte des Bundeslandes.

Manfred Radtke vom BUND Rotenburg: „Besonders wichtig ist auch der Schutz des Grundwassers vor Verschmutzungen durch Düngemittel und Pestizide. Das Wasser muss besser in der Landschaft gehalten werden, etwa durch Renaturierung von Flüssen, Feuchtgebieten, Mooren und Wäldern, um die natürliche Neubildung und Speicherung zu steigern. Ohne gesunde Grundwasservorkommen ist die Versorgung von Mensch und Natur, aber auch der Wirtschaft gefährdet.“

Studie und Factsheet Niedersachsen sind auf der Homepage des BUND Rotenburg zu finden.