Granstedt
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Grünes Netz Oste

Weniger Fleischkonsum gut fürs Klima

In ihrer Ausgabe vom 8. April 2021 berichtet die Bremervörder Zeitung (BZ) über eine Studie im Auftrag des WWF zu Essgewohnheiten und deren Auswirkungen auf die Erde.
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Totholz als Lebensraum: Neuer Osterbrauch aus Osterbruch?

Osterfeuer sind zurzeit verboten (wegen der Pandemie) und unter Naturfreunden ohnehin verrufen (wegen der manchmal damit verbundenen Igel- und anderer Tieropfer).
Wohin aber mit dem vielen Totholz?
Die Osterbrucher Natur- und Igelschützerin Stefanie Röse propagiert (z. B. heute in der NEZ) einen alternativen Osterbrauch: Totholz nicht verbrennen, sondern für die Anlage von Blühhecken verwenden – sog. Benjeshecken, das sind vernetzte Lebensräume für bedrohte Flora und Fauna.
Unterstützt wird die Anregung mancherorts in Deutschland von Jägerschaft und Landjugend, im Cux- und Osteland auch vom Osterbrucher Bürgermeister Peter von Spreckelsen und von den Hadler Nabu-Vorsitzenden Martin Behrmann und Ursel Richelshagen, deren Website eine vorzügliche Benjeshecken-Anleitung enthält:
www.nabu-land-hadeln.de/projekte/benjeshecke/
(Jochen Bölsche, oste.de)

Nachtjäger

Preisgekrönte Naturfotos an der Ostemündung

Die besten Bilder des „Glanzlichter“-Naturfotowettbewerbes 2021 werden von Sonnabend, 10. April, bis Dienstag, 22. Juni, im Natureum Niederelbe an der Ostemündung in Balje zu sehen sein.
Die Pandemie habe den Blick des Menschen für die Natur geschärft, sagt die Schirmherrin Bundesumweltministerin Svenja Schulze in ihrem Grußwort zum Wettbewerb. Als Gesellschaft hätten wir erfahren, dass das Vordringen des Menschen in die Lebensräume von Wildtieren die Übertragung gefährlicher Krankheiten massiv begünstige.
Auch die Motive der Fotografen wurden teilweise durch die Pandemie beeinflusst. Mehr Teilnehmer als sonst hätten die Möglichkeit genutzt, vor der eigenen Haustür zu fotografieren, da große Reisen nach Alaska oder in die Anden nicht möglich gewesen seien, so Jurorin und Gründerin Mara Fuhrmann.
Unser Foto: Das Bild „Nachtjäger“ bescherte Tobias Friedrich einen Preis in der Kategorie „Diversity“.
Für den Besuch des Natureums müssen sich die Gäste anmelden – bevorzugt online unter www.natureum-niederelbe.de. Eine telefonische Anmeldung ist ebenfalls möglich unter der Nummer (0 47 53) 84 21 10. Das Bistro bietet Kaffee, Snacks und Getränke to go an. Öffentliche Führungen und Fütterungen finden nicht statt. In den Innenräumen muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, auf dem Außengelände nur dann, wenn der Mindestabstand zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann.
(Jochen Bölsche, www.oste.de)


Bereits am 2. Februar 2021 brachte die Süddeutsche Zeitung – SZ den Beitrag aus dem dpa-Newskanal Land will Wiesenvögel besser schützen: EU fördert Projekt. U.a. soll durch Vernässung von Flächen dafür gesorgt werden, dass Wiesenvögeln wie Kiebitzen, Uferschnepfen und Wachtelkönigen Orte zum Brüten geboten werden..

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Aschhorner Moor © Walter Rademacher