Uwe Dubbert

Uwe Dubbert und Bodo Neumann, Hechthausen

„Wir wollen nicht länger Pendler 2. Klasse sein“, wurde 1997 erstmals im Gemeinde-Journal der Gemeinde Hechthausen laut über eine mögliche HVV-Anbindung und deren Vorteile nachgedacht. Fortan fingen die Kommunalpolitiker Uwe Dubbert und der damalige Hechthäuser Bürgermeister Bodo Neumann an sich dafür einzusetzen. Wie dick die Bretter sind, die es zu durchbohren galt, wussten sie anfangs nicht. Sie wuchsen mit ihrer neuen Aufgabe.
„Können wir es uns leisten, den HVV nicht zu leisten“, wurde zum prägnanten Satz von Uwe Dubbert und Bodo Neumann und sie verstanden es, Menschen und Politiker, über die Kreisgrenzen hinaus, für ihr Ziel zu begeistern. Eine erste Euphorie, das Osteland 2009 zum HVV-Gebiet zählen zu können, zerplatzte 2008 am Finanzierungsvorbehalt des Landreises Cuxhaven. Man könne sich eine Erweiterung mit Zeitkarten bis Hemmoor durchaus vorstellen, mehr aber nicht. Der HVV sei aber keine Einbahnstraße und Aufgeben war für Uwe Dubbert und Bodo Neumann keine Option.
 Sie machten weiter, sie holten Daniela Behrens und Olaf Lies, getreu dem Motto: „Der Sieg hat viele Väter, die Niederlage ist ein Einzelkind“, mit ins Boot. Nach 22 Jahren haben sie es mit vereinten Kräften geschafft. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 ist auch der letzte Teil des Ostelandes kein weißer Fleck mehr auf der HVV-Gebietskarte.
Sponsor des Preisgeldes ist Dirk Tiedemann, Tornesch.

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